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Der Hot Jazz Club stellt sich vor

Der Hot Jazz Club ist ein Live Musik Club in Münster (Westf.), Deutschland. Er wurde im Mai 2000 am für Kulturzwecke umgebauten Teil des Binnenhafens der Stadt eröffnet.

Jazz- und Blues-Konzerte sind nicht der einzige Baustein des abwechslungsreichen Programms. Hier treten auch Künstler aus den Bereichen Funk, Soul, Ska, Hip Hop, Rock und Singer/Songwriter auf. Neben Konzerten mit oder ohne Eintritt gibt es auch regelmäßig Jamsessions. Das Programm wird abgerundet durch das monatlich statt findende Improviationstheater „Placebo“ und gelegentliche Comedy-Shows.
An den Wochenenden folgen auf die Konzerte Partyveranstaltungen, so dass man den Abend noch lange bei leckeren Drinks oder auf der Tanzfläche ausklingen lassen kann.

Schöne Lage

Der Club liegt im Souterrain eines alten Hafengebäudes. Treppe runter und eintauchen in Münsters „Jazzkeller“ – etwas verwinkelt und mit kleiner Bühne, dafür urgemütlich und mit altem Industriecharme.
Aber es gibt mehr als den Clubraum: Direkt am Stadthafen gelegen, genießt man von der großen Sonnenterrasse einen wundervollen Blick aufs Wasser, die Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal und auf die andere Hafenseite.

Bier, Wein & Barkultur

Unsere Bar lockt nicht nur zu den Konzerten mit einer breiten Getränkeauswahl:

Sechs Biere von Fass, zehn offene Weine und viele hochwertigen Spirituosen – pur oder gemixt – lassen Genießerherzen höher schlagen.

…und zu essen?

Dank der guten Zusammenarbeit mit dem benachbarten Café Med können wir unseren Gästen vor den Konzerten auch Pizza, Pasta & Co. anbieten. (Bitte Plätze reservieren!)
Das Café Med wird in Münster vor allem für seine echt italienischen, großen & dünnen Pizzen geliebt. Pasta, Salat, Fisch und Fleisch sind aber ebenso zu empfehlen. Man kann es sich also schmecken lassen.

After Church Club

Jeden Sonntagnachmittag locken Konzerte zu freiem Eintritt zu uns in den Club. Es gibt frischen Kuchen und die Espressomaschine steht nicht still.
Im Sommer treten die meist kleineren Besetzungen aus den Bereichen Jazz, Funk/Groove und Blues draußen auf der großen Terrasse am Hafenbecken auf.

Geschichte

Kann man bei uns eigentlich schon über unsere Geschichte reden? Auch wenn der Hot Jazz Club Im Vergleich zu anderen deutschen Jazzclubs noch ziemlich jung ist, können wir auf jeden Fall eine Menge Geschichten erzählen.

Angefangen hat alles im Jahr 2000. Damals wurde der Hafen gerade aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Mit der Änderung seines Stadthafens folgte Münster einem weltweiten Trend, der als „Revitalisierung von Hafen- und Uferzonen“ oder als „Waterfront Redevelopment“ bezeichnet wird. Die Umgestaltung der Hafenbereiche bedeuten immer eine Neubewertung des stadträumlichen Kontextes von Stadt und Hafen. Und das passierte jetzt also auch in Münster. Das Schlagwort damals war „Kreativkai“. Am Kauf von Immobilien Interessierte mussten damals ein Konzept vorlegen, aus dem hervorging, dass die beabsichtigte Nutzung in das Konzept des „Keativkais“ passte. Die Idee, einen Jazzkeller in ein ehemaliges komplett renoviertes Hafengebäude einzurichten, passte sehr gut in dieses Konzept. Das war die Geburtsstunde des Hot Jazz Clubs, der anfangs etwas kleiner geplant war. Durch beharrliche und engagierte Bemühungen erreichte der Club jedoch erstaunliche Größendimensionen.

Bekannte und unbekannte, lokale, nationale und internationale Künstler standen seitdem auf unserer Bühne und genossen die besondere Atmosphäre und Nähe mindestens ebenso wie das Publikum. Zu den ersten großen Konzerthighlights zählten Auftritte von Jazzmusikern wie Paul Kuhn und Randy Brecker. Aber auch experimentelle und neue Einflüsse waren immer ein fester Bestandteil unseres Programms. So spielten unter anderem auch Progressiv Rock-Interpreten wie Tony Levin und Adrian Belew im Hot Jazz Club. Ebenso erweiterten Grenzgänger zwischen Jazz, Soul, Pop und anderen Stilrichtungen, wie die deutschen Bands Tok Tok Tok und HATTLER, das musikalische Spektrum. Klassischer Jazz hatte auf unserer Bühne immer schon den gleichen Stellenwert wie tanzbarer Funk oder traditioneller Blues. Unser Anliegen war und ist es deshalb, unseren Gästen ein hochwertiges, unterhaltsames und abwechslungsreiches Kulturprogramm jenseits von „musikalischem Schubladendenken“ zu bieten.