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Night Repair – verschoben auf den 23.02.2021

Jazz

Donnerstag 7. Mai 2020
Beginn: 20:00 Uhr
15 € VVK / 19 € AK

Das Konzert wird auf den 23.02.2021 verschoben! Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wenn Sie die Tickets lieber zurück geben möchten, so geht das an der Stelle, wo Sie sie gekauft haben. Wir würden uns freuen, Sie schon bald wieder im Hot Jazz Club begrüßen zu dürfen!
Girls in Airports – Mastermind Martin Stender veröffentlichte Ende 2018 das erste Album seines zweiten Projektes Night Repair.
“Was haben wir da eben geträumt? Vielleicht die Geburt einer neuen Form des Jazz”, kommentierte Jörg Meyer in den Kieler Nachrichten eines der ersten Deutschland-Konzerte im Februar 2019.
„I want the vibes to hit the listener really hard“, kommentierte der Gründer, Komponist und Saxophonist Martin Stender etwas überraschend sein erstes Soloalbum, geriet es doch daran gemessen sehr dänisch melodiös und sphärisch. Es war das Resultat etlicher Aufnahmesessions aus dem Jahr 2016, die in in Studios, Kirchen und seinem Schlafzimmer stattgefunden hatten.Stender ist eigentlich als wesentlicher Songwriter der ob ihres besonderen Sounds weltweit renommierten Band Girls in Airports, die neben ihm ebenfalls aus hervorragenden Jazzmusikern besteht. Das Quintett, spielt zu ausgesuchten Gelegenheiten Konzerte rund um den Globus, hat fünf hochgelobte Alben veröffentlicht und sich als einer der aufregendsten Acts in der neueren europäischen Jazzszene etabliert.„Wenn sie zu einem neuen Song von mir improvisieren, fühlt es sich an, als behandelten wir einen Jazz-Standard“, erklärt Stender die Arbeit mit Girls in Airport „Es ist ein Ausgangspunkt, und ich weiß nie, wo es hingehen soll.“ Für sein neues Projekt wollte er mehr Kontrolle über den Sound haben, und ihn weniger über die Melodie entwickeln.“

 Abgesehen von seinem Saxophon ist der Klang von „Night Repair“ im Übrigen um zwei neue Instrumente zentriert: Bass und Gitarre. Mit dem sanft gezupften NO2 ist sogar ein Stück mit Solo-Gitarre auf dem Debut dabei. Dessen folkiges Thema kehrte im Titelsong „Night Repair“ zurück, das mit psychedelischem Jazz beginnt, sich dann in minimalistische Ambient-Sphären a la Brian Eno erhebt, um schließlich in einem elektrisierenden Schlagzeug-Saxophon-Finale zu münden. Das Album war auch weniger von komplexen Schlagzeug- und Percussion-Rhythmen geprägt. Stattdessen setzte er vermehrt analoge Synthesizer ein, was Stender so erklärt: „Synths sind zu einem sehr reinen Klang fähig. In ihrem Ton höre ich Jugend und eine gewisse Unschuld.“

„Night Repair“ ist konzeptionell an kein Genre gebunden, bezieht seine Einflüsse zu gleichen Teilen aus Indie Pop, Jazz, Folk und zeitgenössischer Klassischer Music. Stender schafft vor allem Atmosphäre: verträumt, beruhigend, erhebend, berauschend, bedrohlich.

„Ich möchte den Zuhörer überwältigen, mit möglichst einfachen Mitteln“, sagt der Däne. „Wenn die Musik sanft ist, gibt es keinen Abwehrmechanismus beim Zuhörer. Du lässt dich ganz darauf ein. Und dann kann alles passieren! Die Kunstform des Romans inspiriert mich am meisten. Ein Autor muss aufrichtig sein, und er darf die Aufmerksamkeit seiner Leser nie für eine Selbstverständlichkeit halten. Genau das habe ich versucht.“

Martin Stender (sax), Henrik Olsson (g), Jeppe Skovbakke (b), Sean Carpio (dr)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=nN4PNJl-mEw