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Carrousel

Chanson

Dienstag 11. Oktober 2016
Beginn: 20:00 Uhr
10 € VVK / 14 € AK

Was passiert, wenn eine Sängerin und Multiinstrumentalistin aus der Heimat des Savoir Vivre mit einem männlichen Ebenbild aus dem „glücklichsten Land der Welt“ (World Happiness Report 2015) zusammenkommt? Da sollte doch eine ganz schön große Portion Endorphine auf die Hörer ausgeschüttet werden, oder? Bei Sophie Burande und Léonard Gogniat ist das in der Tat der Fall. Das Duo, das vom Schweizer Jura aus kräftig die Neochanson-Szene aufmischt, hat sein neues, drittes Werk deshalb auch ganz selbstbewusst „L’Euphorie“ genannt. Lauscht man den griechischen Wortwurzeln nach, dann gelangt man allerdings nicht nur zur „Hochstim-mung“. Wörtlich übersetzt heißt „euphoria“ nämlich „Fruchtbarkeit“ oder „Produktivität“. Und die trifft auf diese beiden zu, seit sie sich ganz zufällig getroffen haben. Nach großem Popularitätsschub sowohl in der welschen wie auch deutschen Schweiz, Auftritten beim Paléo, am Montreux Jazz Festival und über 450 weiteren Daten, nimmt Carrousel nach kurzem Stopp nun erneut Fahrt auf. Das dritte Werk entsteht unter kreativer Betreuung von Jean-Louis Piérot, der in Frankreich für die ganz Großen wie Bashung oder Étienne Daho am Mischpult wirkte. Piérots Arrangements betten in einen Sound, der von Weite und Unterwegssein kündet, raffinierte Ham-mondsounds, Banjo und elektrische Gitarren ein. Stets aber leben die feinen Songminiaturen vor allem vom Duo- oder Wechselgesang von Sophie und Léonard – man spürt, dass sich diese zwei sehr gut verstehen, wenn sich ihre Stimmen umschmeicheln. Was uns nochmals zur Euphorie bringt: „Dieses extreme Gefühl begleitet uns von Beginn an“, fasst Sophie Burande zusammen. „Die Musik ist berauschend, dann beruhigt sie sich wieder, und dann führt sie uns noch höher hinaus. Wir hätten diese Platte auch ‚Achterbahn‘ nennen können. Für dieses Gefühl spielen wir, für diesen Traum.“

http://www.carrousel-musique.com